Von der Mengeder Heide


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Über uns

Wie alles anfing oder die guten Seiten des schlechten Wetters:

August 2004

Sonntag Nachmittag - was machen wir heute - das Wetter ist schlecht - also Fernsehkiste an . Es läuft gerade
- Tiere suchen ein Zuhause-.

Ab jetzt verselbstständigen sich unsere Gedanken. Wie schön wäre es doch wieder einen Hund zu haben. Ein Wesen, dass sich freut wenn man nach Hause kommt, und man kommt doch auch immer an die frische Luft. Immer ? Also auch bei schlechtem Wetter. Das riskieren wir. Es stärkt ja schließlich unser Abwehrsystem.

Also ab ins Internet- schauen wir uns die Tierheim-Seiten an. Aber das sind ja überwiegend Kampfhunde- die tun uns zwar leid, entsprechen aber nicht unseren Vorstellungen von Hund.

Wie soll er denn sein ?

Wir überlegen-

Heike hatte schon mal einen Yorkshire-Terrier-
ist mir zu klein
ich hatte 12 Jahre einen Bobtail
also die Größe ist richtig, Fell auch
aber da gab es doch mal eine Rasse die ich in Frankreich gesehen hatte,
wie hießen die noch?

Ach ja - Briard.
Also gogglen wir mal nach Briards. Da sind sie doch- wunderschöne Hunde. Und da gibt es auch einen Briard -Club Deutschland. Also schlagen wir die Seite des BCD auf. Unter Züchter sehen wir welche Züchter zur Zeit Welpen erwarten, bzw. einen Wurf liegen haben. Nachdem wir uns einig sind , dass wir nicht sofort einen Welpen kaufen, und erst noch einige Nächte über unseren Einfall nachdenken ( einen Hund halten heißt auch Verantwortung übernehmen) rufen wir Familie Spütz in Geldern an. Es gibt auch eine schöne Homepage von den Briards vom Peetersfeld. Die schauen wir uns natürlich auch an. Ab jetzt sind wir restlos infiziert, machen einen Termin mit Familie Spütz .

Frau Spütz ist vorsichtig. Wir haben das Gefühl sie will ihre Hunde gar nicht abgeben. Es dauert nach einem bewerbungsähnlichen Gespräch etwa 1 1/2 Stunden bis wir den ersten Welpen sehen. Wir haben Glück, bekommen sozusagen unseren Hund ( Hummel vom Peetersfeld ) zugeteilt. So ist es richtig, ein verantwortungsvoller Züchter schaut sich erst seine Welpenerwerber genau an. Schließlich soll das keine Eintagsfliege werden.

Es stellt sich heraus- es war der beste Spontaneinfall den wir je hatten.

Juni 2008

Unsere Begeisterung für die Rasse ist so grenzenlos, dass wir einen zweiten Hund anschaffen. Hummel bekommt eine Freundin. Karesse -- auch eine "vom Peetersfeld". Wir nennen Sie Jule, manchmal auch Julchen. Die beiden mögen sich auf Anhieb. Wir stellen fest vom Charakter ein ganz anderer Hund als Hummel, aber liebenswert . Eigentlich hätte sie Filou heißen müssen. Sie ist total witzig und überrascht uns täglich , die kleine kesse Jule.


Juni 2009

Am 02.06.2009 kommt unser A-Wurf zur Welt. Es sind 4 Rüden und 2 Hündinnen. Wir wissen, dass wir uns in 8 Wochen von den Welpen trennen müssen, haben es uns aber nicht so schlimm vorgestellt. Es tröstet uns, dass wir supernette Welpenerwerber gefunden haben. Dennoch es fallen bei der Abgabe ein paar Tränen.

Der Schicksal will es so, dass wir einen Welpen nämlich ( Arico, jetzt Paul ) nicht abgeben. Er hat unser Herz im Sturm erobert und ist nun Teil unseres Rudels.


So ist aus einer relativ spontanen Idee eine ganze "Hummelbande" geworden.

Was lernen wir daraus? Auch schlechtes Wetter kann durchaus seine guten Seiten haben.

Bernd und Heike





"Aktualisiert am 11 Feb 2012 " | hf710@arcor.de

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